Komik ist Tragik in Spiegelschrift.

Hab grad n Gespräch mit jemandem gehabt, selbstverständlich über Männer. Uns ist aufgefallen, das obwohl Mutter Natur in der Steinzeit ja eher die Polygamie geprägt hat, unsere Gesellschaft nur noch die Monogamie glücklich macht. Die Westeuropäische zumindest. Von den arabischen Harems möcht ich nicht reden.
Jedenfalls, haben wir angefangen uns darüber zu unterhalten, dass man als Frau/Mädchen/Junge Lady /whatever you like ja per se schon schlecht auf Männer zu sprechen ist. Entweder schlechte Kindheit oder falls nicht, haben wir spätestens mit 15 eine enttäuschte Liebe hinter uns und sind der festen Überzeugung das Männer "ieh bah und doof" sind. So in etwa wie in der 5ten Kasse. Trotzdem besinnen wir uns immer und immer wieder auf sie zurück um dann immer und immer wieder festzustellen das wir auf das 5te Klasse Niveau zurückfallen. Aber egal wie sehr wir uns dagegen wehren, früher oder später stellen wir fest, dass wir ohne Männer nicht können. Wir sind abhängig von ihnen. Nicht finanziell oder so. Aber gesellschaftlich und hormonell. Ohne Mann mit +30 ist wie im Irak ohne Kopftuch. Ohne kann man sich nicht mehr auf die Straße trauen und selbst die engsten Verwandten schauen mitleidig, und hormonell weil irgendwann, jenseits der +30 Grenze unsere biologische Uhr anfängt so laut zu ticken wie die Zeitschaltuhr am Dynamitgürtel der Frau ohne Kopftuch im Irak.  Was willste dann machen?  Für Kinder braucht Frau n Mann.

Keine Arme keine Kekse, sagt irgendwann mal ein sehr sehr weiser Mensch und so ist es doch. Die Natur hat sich irgendwann dazu entschlossen, uns in die Monogamiefalle zu treiben.  Und damit uns das nicht all zu schwer fällt hat sie sich was fuchsiges ausgedacht. Das verlieben.
Die gutaussehenden Männer mit attraktiven Körper und ansprechenden primären Geschlechtesmerkmalen sind davon übrigens ausgeschlossen. Diese Spezies verliebt sich nur...ja wann eigentlich ? Ich hatte noch nicht das Glück einer solchen zu begegnen.
Der ganz gut aussehende Teil mit den weniger ausgeprägten Geschlechtsmerkmalen allerdings, ist prädestiniert für das verlieben an sich. Diese Spezies muss dafür sorgen, dass wir uns verlieben damit wir über ihre weniger ausgeprägte Männlichkeit hinwegsehen und sie so dennoch eine Chance auf die Familien - und Monogamiesache von Ms. Natur zu bekommen. So nach dem Motto "Schatz, hol mal die Lupe aber denk dran du liebst mich". Die Frauen an sich sind gegen diesen offensichtlichen Misstand immun. Das hat sich Mutter Natur nämlich auch sehr gut ausgedacht. Die inneren Werte. Wenn sich Frauen in regional benachteiligte Männer verlieben, haben sie die Fähigkeit dies auszublenden und so das überleben zu sichern. Sobald sie aber dann auf die überdurchschnittliche attraktive Spezies trifft und merkt, das regionale Benachteiligung sich nicht immer durch innere Werte ausgleichen lässt ist es vorbei mit der Monogamie und wir befinden uns wieder im  steinzeitlichen Polygamiewahn.

Dieses Schema funktioniert übrigens auch bestens und meistens umgekehrt. Es gibt ja zuhauf auch weiblich regional oder flächenmäßig Benachteiligte. 

 

Danke Mutter Natur.

7.3.10 22:37

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